Tolle Sendung zum Klimaschutz in KiKa

Drei Berliner Familien stellen sich einem außergewöhnlichen Wettbewerb: Wer am meisten CO2 einspart, gewinnt. Für die Umwelt und den Sieg sind sie bereit für sechs Wochen ihren kompletten Alltag zu verändern. Bevor es los geht, wird eine Woche lang genau gemessen, wie viel CO2 die Familien in ihrem Alltag verursachen. Wer hat die Nase vorn?

Am 12. September um 19.25 Uhr startete die TV-Serie „Die Klimaretter – Wer spart, gewinnt!“ im Kinderkanal (Kika) von ARD und ZDF. Drei Berliner Familien versuchen eine Woche lang mit einem möglichst geringen CO2-Verbrauch zu leben. 

In der ZDF tivi Mediathek anschauen.

Von hier aus könnte der Wandel zu einer CO2-freien Wirtschaft angestoßen worden sein: Wandgestaltung am Eingang des Plenarsaals beim Klimagipfel in Paris. (Foto: Mikael Axelsson/Stockholm Resilience Centre; Porträtfoto Katharina Galle: Rico Rossival/ZDF)

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zdf_tivi_klimarettert22016 schlägt alle Temperaturrekorde. Die Erde war noch nie so heiß in einem August wie dieses Jahr. Und das blieb nicht ohne globale Katastrophen. Siehe Viedeo unten.

Ich habe noch als Kind Schnee gelutscht

Natürlich wussten wir: Nicht den gelben nehmen. Aber jetzt sagen Wissenschaftler aus Kanada auch: Lieber überhaupt keinen Schnee in den Mund nehmen – jedenfalls nicht in Großstädten und drumherum! Denn die Forscher haben in Experimenten festgestellt, dass die weißen Flocken erhebliche Mengen an Feinstaub aufnehmen und noch ein paar andere Schadstoffe zusätzlich.

Das haben die Forscher bei Tests in einer Schneekammer rausgefunden: Da haben sie frischgefallenen Schnee reingetan und Abgasluft zugepustet, um zu gucken, wie sich die Flocken dadurch verändern. Ergebnis: Schon nach einer Stunde hatten sich im Schnee etliche gesundheitsschädliche Substanzen angereichert – darunter Feinstaub und verschiedene Kohlenwasserstoffe, die zum Teil als krebserregend gelten.

Über diese schnelle Veränderung waren die Forscher erstaunt, aber sie erklären sie sich so: Die Schneeflocken haben eine vielfach gezackte Oberfläche – und damit bieten sie Schadstoffpartikeln eine riesige Fläche zum Andocken.

Die Studie ist im Fachmagazin Environmental Science erschienen.

DRAdio Wissen 26. Januar 2016

Foto:  Photo credit kidsblogs.nationalgeographic.com