Paris 2015 kann die Welt ändern

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Die Demonstranten sind entschlossen

Die politische Führung der Pariser Polizei hat die Situation richtig eingeschätzt. Die Demonstranten waren zwar nicht in riesengroßen Massen, aber dafür umso fester entschlossen ein Zeichen zu setzen.

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Es wurde klar gemacht, um 12 Uhr werden wir auf die Avenue de la Grande Armée strömen, den Verkehr stoppen und auf der breiten Prachtstraße vor dem Arc de Triomphe unsere roten Linien ziehen.

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1,5 Grad oder Chaos

Wir fordern Klimagerechtigkeit. Jetzt.

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Ami Goodman von Democracy Now interviewt ein Paar. Democracy Now hat eine fantastische Berichterstattung während des Gipfels gemacht.

Ich saß schon eine Stunde vorher am vereinbarten Treffpunkt unserer Gruppe im Café Victor Hugo. Schnell erkannte ich an den roten Utensilien wer wohl noch alles zu bereit ist, sich über das Demonstrationsverbot hinwegzusetzten.

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Wir brachen auf. In den Nebenstraßen viel Polizei, alle schwer bewaffnet aber entspannt. Wir wussten: diese Auseinandersetzung haben wir gewonnen. Auf der Avenue de la Grande Armée angekommen, war ich einfach nur überwältigt. Die Straße war uns.

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Die Straße gehört uns
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Vorne ringen Clowns den Polizisten ein lächeln ab.

 

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… jetzt bin ich etwas schlapp und trinke mal zur Feier des Tages einen guten Rotwein.

Climate Action Zone ZAC

Fotos: Reinhard Sczech, 10.12.2015

Wie bei allen meinen Reisen: etwas abgehetzt und vermutlich was Wichtiges vergessen, Einstieg in den IC, Mainz Hauptbahnhof Richtung Mannheim, von dort mit dem französischen TGV weiter. In Schnellzugsteige n in Saarbrücken fünf fett bewaffnete französische Polizisten ein. Sofort Unruhe, kurz darauf Schreie und Sc20151210_solutions_3himpfen. Dann Ruhe. Auf dem Sitz links vor mir, schläft ein junger Mann. Ich wundere mich, warum er trotz dem Lärm nicht einmal den Kopf hebt. Dann kommen drei Beamte zu uns. Sehen mich kurz an, rütteln an dem jungen Mann: „Passport?“. Der etwa 19-jährige schüttelt den Kopf. „Nationality?“ „Afghanistan“. Routiniert zieht einer den Jungen aus dem Sitz, mit traurigem Gesicht und stumm lässt er es geschehen, alle verschwinden im nächsten Wagen. Eine Frau schimpft auf französisch. Zwei Minuten später „außerplanmäßiger Halt in Forebach“. Die Polizisten und sechs junge Männer verlassen den Zug. Die verbleibenden schauen sich betroffen an.
So verlaufen die ersten Stunden meiner Reise zum Klimagipfel nach Paris. Wir fahren gerade 311 Kilometer pro Stunde.

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Solutions COP21

Nachmittags besuche ich das offizielle Rahmenprogramm für den Weltklimagipfel: „Solutions COP21“ im Grand Palais. Wegen Kontrollen wie am Frankfurter Flughafen eine Stunde Wartezeit, obwohl nicht besonders viel los ist. Das Programm finde ich großenteils enttäuschend. 20151210_solutions_2Einige Firmen sind echt bemüht, aber beispielsweise bei Coca Cola werde ich reflexartig misstrauisch. Von einem Schweizer Forscher der „Horizon Social Media Analytics“ nehme ich am meisten mit. Darüber werde ich einen eigenen Beitrag schreiben.

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Viele Kameras, viele Reden, wenig Publikum bei den Solutions COP21
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Bei der Rheinland-Pfalz Ausstellung in Mainz war deutlich mehr los als bei den Lösungen für die Weltrettung in Paris 2015
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Ein spannendes Gespräch, wie man die Stimmungen in den Social Media analysiert
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In der ZAC war nun aber richtig was los

Climate Action Zone (ZAC)

In der ZAC sollte eigentlich von den Umweltgruppen die gr20151210_ZAC_6oße Klimaschutzdemonstration am Ende des Klimagipfels vorbereitet werden. Bündnisse aller Schattierungen rund um den Globus hatten ihre Mitarbeit angekündigt. Dann kamen die Terroranschläge am 13. November wie eine Seuche über Paris. Vollständiges Demonstrationsverbot.

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Überwiegend junge Menschen interessiert die Rettung der Zivilisation, die anderen kämpfen mit den Alltagsproblemen

Als Alternative werden nun fantasievolle, gut organisierte, gewaltfreie aber entschiedene Aktionen geplant. Als ich ins ZAC komme, ist die Plenumshalle rappelvoll. Es wird diskutiert was zu tun ist und wie die Lage politisch einzuordnen ist. Im Plenum sitzt auch Naomi Klein. Die anderen kenne ich nicht, viele der Redebeiträge sind in französisch. Sprachbegabung hat man mir leider nicht mit in die Wiege gelegt.

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Diese Menschen zu erleben…. ich bin froh, doch nach Paris gefahren zu sein

Naomi Klein räumt freimütig ein, dass auch sie erst vor 10 Jahren die volle Brisanz des Klimawandels begriffen hat.

Klick gemacht

Wenn ich tief in mich gehe, muss ich gestehen bei mir sind es weniger als fünf Jahre her bis es „klick“ machte. Was eigentlich schon beschämend ist, da ich als Ingenieur sowohl mit Regelkreisen wie auch Statistik und nichtlinearen Simulationsverfahren reichlich Erfahrung sammeln durfte. Aber trotz vielfältiger Literatur hat mein Gehirn sich einfach geweigert die bittere Wahrheit voll zu realisieren. Wie auch. Da liest du eine alptraumhafte Analyse, die menschliche Zivilisation ist dabei sich auszulöschen, das sechste große Massensterben auf dem Planeten hat begonnen, du schaltest den Fernseher an, „und nun die Lottozahlen“.

Sicher, ich war schon viele Jahre vorher umweltbewusst, habe in Windenergie investiert (und damit sehr gut verdient), Müll getrennt, dicke Autos vermieden, Greenpeace unterstützt, die Grünen (oft sehr zähneknirschend) gewählt und nur Ökostrom durch die Steckdosen gejagt. Aber begriffen hatte ich es nicht wirklich.
Jetzt bin ich in Paris, um die Luft um den Weltklimagipfel einzuatmen und ein Gefühl dafür zu bekommen: Wie groß sind die Chancen der Menschheit die Kurve zu bekommen?
Es muss zweifellos eine sehr scharfe Kurve sein, eine Revolution. Die Zeit zum herumzackern haben wir nun wirklich nicht mehr.

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Etwas wehmütig kommt mir der Eiffelturm vor

March 4Me

Statt großer Märsche, Kundgebungen und „Climate-Games“, müssen die Organisationen nun Improvisationstalent und Kreativität beweisen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen: In den vergangenen Tagen fand eine „Schuh-Demonstration“, Adbusting und mehrere Menschenketten statt. Doch es blieb nicht immer friedlich: Bei Ausschreitungen am Sonntag setzte die Polizei Tränengas und Schlagstöcke ein, 208 Demonstranten wurden nach Angaben des Innenministeriums festgenommen.

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March for me

Angesichts der Auflagen und Schwierigkeiten auf den Straßen von Paris zu demonstrieren, entwickeln sich alternative Protestestformen im Internet. So bietet etwa die Plattform March for me Menschen in Paris die Möglichkeit, Aktivisten auf der ganzen Welt stellvertretend für sich selbst auf die Straße zu schicken. Rund 30.000 Menschen sind dort bereits registriert. Was bisher nur für die Demonstrationen am 28. und 29. November angelegt war, könnte auch beim Global Climate March am 12. Dezember für Klimaschützer in Paris eine Möglichkeit sein, ihren Forderungen Gehör zu verleihen.march4me_3

COP21: Schutzlos

Insel- und Entwicklungsländer kritisieren schärfer denn je: Das Zwei-Grad-Ziel reicht nicht, um ihr Überleben zu sichern

Text: Wolfgang Hassenstein

Man stelle sich vor, Deutschland sei ein Inselstaat in der Nordsee, und Wissenschaftler prognostizierten seinen vollständigen Untergang irgendwann in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Allen sei klar, dass der ungezügelte Ausstoß von Treibhausgasen in riesigen Staaten auf der anderen Seite des Planeten der Grund dafür ist. Auch die Menschen in diesen Ländern wüssten seit Jahrzehnten vom Schicksal der Germanischen Inseln, aber sie seien nicht bereit, ihren Lebensstil zu ändern.

Erst als es ihnen dämmert, dass der Klimawandel auch ihnen selbst ernste Probleme bereiten wird, einigen sie sich mit Ach und Krach auf ein sogenanntes „Zwei-Grad-Ziel“. Eine verzweifelte Kanzlerin erklärt auf großen Konferenzen immer wieder, dass die Deutschen ihr Land verlieren werden, wenn die Erde sich tatsächlich derart stark erwärmt. Ihr wird aber nur entgegnet, ein schärferes Klimaziel sei „unrealistisch“, dafür sei es jetzt leider schon zu spät.

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Die V20-Staaten fordern stellvertretend für viele besonders verwundbare Länder das 1,5-Grad-Ziel Karte: Carsten Raffel

Genau in dieser Situation befinden sich verschiedene kleine Inselstaaten wie Kiribati, Tuvalu, Vanuatu und die Malediven. Und nicht nur für sie ist die Erderwärmung eine existenzielle Bedrohung, sondern auch für große Länder wie Bangladesch mit seinen 160 Millionen Einwohnern. „Wir lehnen es ab, das Opfer der internationalen Gemeinschaft in Paris zu sein“, erklärte Anwar Hossain Manju, der Umweltminister des Landes, zur Eröffnung der Pariser Klimakonferenz. „Wenn unser Überleben hier nicht auf den Tisch kommt, wird damit eine rote Linie überschritten. Alle Parteien haben die Pflicht zu handeln. Es nicht zu tun, ist ein Verbrechen.“ Offensichtlich treten die durch den Klimawandel besonders gefährdeten Staaten auf der COP21 so entschlossen und stark auf wie nie zuvor.

Schon auf den letzten Klimagipfeln hatten etwa die „Allianz der kleinen Inselstaaten“ (AOSIS) sowie die „Gruppe der ärmsten Länder“ (LDC) ehrgeizigere Klimaziele eingefordert. Mehrfach machten ihre Vertreter mit flammenden Reden auf ihre Situation aufmerksam: „Für uns ist das hier nicht einfach ein Treffen. Es geht um Leben oder Tod“, erklärte 2009 Mohammed Nasheed, der damalige Präsident der Malediven, auf der Konferenz in Kopenhagen.

Kurz zuvor hatte er mit seinen Ministern medienwirksam die weltweit erste Kabinettssitzung auf dem Meeresboden abgehalten. „Bei einem Temperaturanstieg von mehr als 1,5 Grad wird mein Land untergehen, die Korallenriffe werden sich auflösen und unsere Ozeane versauern“, warnte Nasheed. „Das gesamte Klima des Planeten wird aus den Fugen geraten.“ Die Konferenz scheiterte trotzdem.

Und vor zwei Jahren erklärte bei der COP19 in Polen Yeb Saño, der Delegierte der Philippinen, mit tränenerstickter Stimme: „Die Klima-Krise ist ein Wahnsinn.“ Damals verwüstete pünktlich zum Konferenzauftakt der Monster-Taifun Haiyan mit nie dagewesener Wucht seine Heimat und riss tausende seiner Landsleute in den Tod. Saños emotionaler Ausbruch machte im Konferenzzentrum für einige Minuten die Klimarealität regelrecht spürbar: „Lasst uns diesen Wahnsinn stoppen“, rief er, „hier in Warschau“.

Diese „neue Klimarealität“ nehmen nun, auf der COP21, gleich mehrere Staatengruppen zum Anlass, das in Kopenhagen offiziell beschlossene Zwei-Grad-Ziel wieder in Frage zu stellen: Die Obergrenze der Erwärmung müsse auf 1,5 Grad Celsius abgesenkt werden, um das Überleben dieser Staaten zu ermöglichen.
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In einer zum Konferenzbeginn vorgestellten „Manila-Paris-Erklärung“ äußern sich die Staats- und Regierungschefs der Vulnerable Twenty Group (V20) „tief besorgt über die neue Klimarealität“. Neue Forschungsergebnisse hätten gezeigt, dass das derzeit geltende Zwei-Grad-Ziel „unangemessen“ sei.

Zur V20-Gruppe haben sich Länder aus Südasien, Afrika und Mittelamerika zusammengeschlossen, mehrere Inselstaaten im Pazifik und der Karibik sowie die Mongolei und Nepal. Sie sind von der ganzen Bandbreite der Klimafolgen betroffen: steigende Meeresspiegel und sterbende Riffe, Lawinen, Erdrutsche und Überschwemmungen, tropische Wirbelstürme, Dürren und Hitze. Die Forderung: 100 Prozent Erneuerbare bis 2050, eine „Dekarbonisierung“ der Weltwirtschaft nicht bis zum Ende, sondern schon bis zur Mitte des Jahrhunderts.

Dabei betonen sie auch die Chancen der globalen Energiewende: „Es ist ein Mythos, dass Einschnitte bei den Emissionen das wirtschaftliche Wachstum gefährden“, erklärte der Außenminister von Costa Rica mit Verweis auf entsprechende Erfolge im eigenen Land.

Überdies forderten im März in der „Kairo-Erklärung“ auch alle 54 Staaten Afrikas die Absenkung des globalen Klimaziels auf 1,5 Grad, und Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi, in dessen Land das fruchtbare Nildelta vom Untergang bedroht ist, trug die Forderung nach Paris. Unterstützung erhielten sie übrigens von UN-Experten, die vor der Pariser Konferenz erklärten, das 1,5-Ziel sei nicht nur empfehlenswert, sondern noch machbar. Nötig sei der politische Wille.

Dass sich die Weltgemeinschaft in Paris tatsächlich auf das ehrgeizigere Temperaturziel einigt, welches die Risiken des Klimawandels erheblich mindern würde, gilt als sehr unwahrscheinlich. Die verwundbaren Staaten werden deshalb in den kommenden Jahrzehnten versuchen müssen, sich an den Klimawandel „anzupassen“ – mit finanzieller Unterstützung der Industriestaaten.

Das Thema Geld wird deshalb in Paris eine entscheidende Rolle spielen. Zugleich steigt die Gewissheit, dass den Bewohnern niedrig liegender Inseln schließlich nichts anderes übrig bleibt als der Umzug.

Quelle Greenpeace Magazin

COP 21 Paris: Blogger dieser Welt, vereinigt euch!

Die Energieblogger starten die wichtigste Bloggeraktion der Geschichte.

Die Klimakonferenz in Paris steht im Schatten schrecklicher Terroranschläge. Versammlungen und Protestmärsche sind verboten. Deshalb rufen die Energieblogger alle Medien und vor allem andere Blogger dazu auf, die Proteste gegen einen wirkungslosen Minimalkonsens ins Netz zu verlagern. Trotz oder gerade wegen solcher Anschläge muss der Klimawandel gestoppt werden.

Wir brauchen mehr als einen Minimalkonsens, um künftige Ursachen für Konflikte, Flucht, Naturkatastrophen und Wirtschaftskrisen abzuwehren. Deswegen müssen die besten Stimmen für ein wirkungsvolles Abkommen von der Straße in das Web und in weitere Medien verlagert werden.

Wir fordern ein wirksames Abkommen ein und wollen aufklären, damit PR-Täuschungen von wirksamen Ergebnissen unterschieden werden können. Deswegen unser Aufruf an alle Blogger: Die Welt braucht euch!

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Liebe Blogger, Aktivisten, Bürger und Journalisten – wir Energieblogger wollen, dass die Klimakonferenz nicht im Schatten der Terroranschläge untergeht und die Lobbyisten so ein leichtes Spiel haben, nötige Maßnahmen zu verhindern. Die Welt muss von der Klimakonferenz sprechen, nicht von den Anschlägen. Auch die entsandten Diplomaten brauchen Rückendeckung aus der Bevölkerung.

Macht mit bei der COP 21 Blogchallenge! Wir suchen die besten Artikel zur Klimakonferenz. Diese können bereits geschrieben sein oder auch erst geschrieben werden. Nicht nur Klimamedien sollen berichten, sondern alle Blogs! Es soll ein Bewusstsein dafür entstehen, warum die Konferenz uns alle angeht. Wir möchten vor allem branchenfremde Blogger und Bloggerinnen dazu aufrufen, nach Paris zu schauen und sich folgende Fragen zu stellen:

• Worüber wird in Paris eigentlich verhandelt?
• Welche Ergebnis-Optionen gibt es?
• Was wäre ein „gutes“ Ergebnis, was ein schlechtes?
• Anhand welcher Kriterien können die Ergebnisse der Konferenz bewertet werden?

Wir Blogger werden selbst Artikel schreiben, aber auch viele andere Artikel an die Hand geben, mit denen jeder die Ergebnisse bewerten kann. Wir werden gute, bestehende Kampagnen kuratieren, verstärken und verbreiten. Bitte helft, das deutlich weiter zu verbreiten!

Was jeder tun kann:

1. Beste Quellen auf Facebook empfehlen

Poste die besten Quellen zu Paris auf facebook.com/energieblogger. Like, was empfehlenswert ist. Daraus wählen wir die besten Inhalte aus und pushen sie mit der geballten Kraft unserer sozialen Medien. Bitte tut das Gleiche! Nur zusammen können wir die notwendigen Informationen bekannt machen.

2. Mitmachen bei der Blogchallenge

Nimm dir eins der oben genannten Themen vor. Du bist Blogger, du weißt, wie du Informationen findest. Bilde dir selbst eine Meinung für die Beantwortung der Fragen. Schreibe den Artikel und poste ebenfalls auf der Facebookseite deinen Artikel mit den Hashtags #COP21Paris #Blogchallenge.

3. Als Journalist mitberichten

Bitte berichten Sie von unserer Aktion, damit unsere Anstrengung im Web im großen Konzert und auf der großen Weltbühne wahrgenommen werden! Wir haben nur eine Erde.

Dieser Beitrag wurde nicht von der Redaktion verfasst, sondern ist in Kooperation mit dem Zusammenschluss der Energieblogger in der Rubrik Neues vom Kooperationspartner erschienen.

Dem Terror nicht nachgeben

COP21 / Weltklimakonferenz: Verschiebung der Pariser Klimakonferenz „kommt nicht In Frage“

Eine Verschiebung der Pariser Klimakonferenz, die vom 30.November bis 11. Dezember stattfinden soll, „kommt nicht in Frage.“ zitiert die französische Tageszeitung LeFigaro eine diplomatische Quelle. Die Sicherheitsvorkehrungen und das Sicherheitsniveau würden aber verschärft. Zum Konferenzbeginn am 30. November werden 118 Staats- und Regierungschefs in Le Bourget bei Paris erwartet.
Die Organisatoren erwarten ausserdem 20.000 bis 40.000 Menschen, die anlässlich der Klimakonferenz nach Paris kommen. Auf der Konferenz soll eine weltweite Vereinbarung über die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen erreicht werden.

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Frankreich aus Anlass der bevorstehenden Weltklimakonferenz bereits vor einigen Tagen für die Dauer von einem Monat die Grenzkontrollen an den französischen Landesgrenzen wieder eingeführt. Die Möglichkeit, bei Vorlage bestimmter Gründe, befristete Grenzkontrollen einzuführen, steht den EU-Mitgliedsstaaten gemäß EU-Recht zu.cop_2_

Paris Talks Will Not Be Cancelled, Obama Will Attend

„Wir werden ein Krisentreffen mit einem Team am Samstagmorgen abhalten“, sagte der Generalsekretär der COP 21, Pierre-Henri Guignard gegenüber der Zeitun Le Monde. „Allerdings ist es die Regierung, die darüber zu entscheiden hat, was jetzt getan werden muss.“    www.klimaretter.info/

Die Chefin des UN-Klimasekretariats Christiana Figueres zeigte ihre Solidarität mit den Franzosen und schrieb nur: „In deep pain.“

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„Wir brauchen weniger Zerstörung der Regenwälder & mehr erneuerbare Energie“

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Signet des Weltklimagipfels Cop21

FAZ 14.11.2015, von Joachim Müller-Jung

Weklimagipfel in Paris Non, non, non, non, non!

Frankreichs Außenminister gibt denen recht, die aus dem Klimagipfel in zwei Wochen einen Weltfriedensgipfel machen wollen. Die ersten Absagen sind trotzdem schon angekündigt.

Non, non, non, non, non! Laurent Fabius, der französische Außenminister hat in „France Diplomatie“ heute nachmittag keinen Zweifel in einem in Wien geführten Interview gelassen: „Der Gipfel wird stattfinden. Das ist eine absolut notwendige Aktion.“ Zweifel daran lasse erst gar nicht aufkommen. Wenn es nach dem Willen der Twittergemeinde geht, wird aus dem Weltklimagipfel ein „Weltklima-Friedensgipfel“.  Vom 30. November an werden auf dem Messegelände im Norden der französischen Hauptstadt mehrere zehntausend Konferenzteilnehmer und Beobachter aus aller Welt erwartet. Schon seit Wochen ist Paris für die zwei Wochen des Klimagipfels praktisch ausgebucht.

Das Treffen von über 150 Staatschefs und Ministern gilt als eine der wichtigsten Umweltkonferenzen der vergangenen Jahre. Nach Jahren stockender und extrem schwieriger Verhandlungen über ein neues Klimabakommen, das 2020 in Kraft treten und dafür sorgen soll, dass die Erderwärmung auf zwei Grad eingedämmt wird, sind die Erwartungen für Paris so groß wie nie seit dem Erdgipfel von Rio in den neunziger Jahren.

Schon die Eröffnungsreden gelten als entscheidend für den Verlauf. Außenminister Laurent Fabius hat sich schon auf der Vorkonferenz in Paris vor wenigen Tagen, der „PreCop21“, diplomatisch weit hinaus gelegt. Ein rechtsverbindlicher Klimavertrag müsse als Ergebnis schon herausspringen, gab er dem amerikanischen Außenminister John Kerry zur Antwort, der sich angesichts der Obama’schen progressiven Klimapolitik in einem Interview überraschend zurückhaltend über das mögliche Verhandlungsergebnis von Paris äußerte.

Die Terrorattacken werden sich so oder so deutlich auf den Weltklimagipfel auswirken. Nicht nur der strengen Sicherheitsbestimmungen auf dem Kongressgelände und der Grenzkontrollen wegen. Beim Gastgeber besteht durchaus die Sorge, dass wichtige Staatschefs absagen werden. Irans Präsident Rohani war einer der ersten, der sein Kommen schon kurz nach den Attacken absagte. Fabius machte im Interview allerdings deutlich, dass man  bei dem bevorstehenden G20-Gipfel in der Türkei bei den Staatschefs insbesondere der Industriestaaten und Geberländer mit Nachdruck für eine Teilnahme werben werde.

Quelle: FAZ.net

 

 

 

Paris Solidarität

Fassungslos in der Nacht kopiere ich Botschaften, die mich über Twitter erreichen. Ich habe heute gelernt, Klimawandel findet auf vielen Ebenen statt und nicht immer ist der Prozess schleichend.

Dankbar für jeden, der in Sicherheit ist und jeden, der seine Sinne beisammen hält. Es wird sehr nötig sein in nächster Zeit.

Meine in lebende Tochter blieb verschont. Andere Mütter hatten weniger Glück.. Wie viele junge Leute waren wohl an diesem Konzert..Solidarität8

Wir sind 7 Milliarden Menschen, doch die Menschlichkeit fehlt. Warum muss es nur diese Grausamkeit geben?

Mein Herz weint, wenn ich sehe was gerade in meiner Heimat geschieht.

: Beten hilft nicht gegen Fundamentalismus, sondern nur engagiertes Handeln!

Das was in passiert ist, erleben die Menschen aus dem Nahen Osten jeden Tag. An das „Volk“: Denkt mal rational!

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In diesen Zeiten brauchen wir . Europäischer Zusammenhalt ist der einzig gangbare Weg.

Wir trauern um die Opfer von u stehen zusammen gg Rassismus,religiösen Faschismus u Staatsterrorismus.Die Zukunft liegt im Diesseits!Solidarität9

Da hängste zwei Tage und Nächte krank in den Seilen, machst Netz an und kriegst erst mal voll einen in die Fresse.

Diese Menschheit ist so scheisse.. egal ob ode sonst was.. sieist einfach scheisse & wir alle kriegen noch unsere Strafe dafür!

Ich habe Angst auf diesen Welt Kinder zu bringen.. Nur noch Angst! Weil ich es schon befürchte dass wir (Deutschland) bald dran sind

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1 of 15 Wounded people were evacuated from the Bataclan concert hall in Paris on Friday. Credit Yoan Valat/European Pressphoto Agency

Warum gibt es hier keinen „verabscheue-ich-Button“ für die ekelhaften rechten Tweets zu den aktuellen Geschehnissen in ?!

Ich will nicht, dass meine Kinder später etwas über den 3. Weltkrieg lernen müssen.

Mehr denn je müssen wir die Flüchtlinge verstehen. Was heute in geschah, passiert ständig in Syrien & Co! Davor sind sie geflohen

Manche Kommentare sind einfach nur respektlos. So unvernünftig und kalt kann man doch gar nicht sein Soli4

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Und diese Geschichte wird von grausamen Killern in Sekunden zerstört.

Trotzdem werdet Ihr uns niemals unsere Freiheit, unseren Mut und unsere Offenheit nehmen können. Trotzdem und gerade deshalb!

tief erschüttert, fassungslos, traurig, unglaublich schrecklich

Die Profiteure des furchtbaren Terroranschlags stehen schon bereit Angriff auf die offene liberale Gesellschaft.

Simone Peter hat ZDF heute retweetet

Keine Worte mehr. Nur noch tiefe Trauer.

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Und jetzt kommen wieder die braunen Socken aus den Löchern gekrochen. Mir tun jetzt schon die vielen friedlichen leid.

Jetzt muss ganz Europa zusammenstehen gegen Terroristen und Hetzer. Und besonnen bleiben. In Gedanken bei den Opfern und Familien..

Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit Menschlichkeit

Und in Callais brennt nun ein Flüchtlingsheim. Die, die am wenigstens dafür können sollen nun büßen. Das ist furchtbar.

Dieser Abend verändert Europa für immer. Und ich habe große Angst, dass es nicht zum Guten sein wird.

Alle Zeichen der Welt reichen nicht um zu beschrieben wie Schrecklich das ist was gerade abgeht.

Trauer, Wut und Hilflosigkeit. Das ist Krieg. Nichts anderes. An jedem Tag, an jedem Ort der Welt möglich.

An manchen Tagen muss man nicht erst einschlafen, um einen Alptraum zu erleben. Wobei an Schlaf gerade sowieso nicht zu denken ist.

So etwas kann Gott nie gewollt haben. Egal wie er auch heißt. Solidarität3

Wir sind tief erschüttert und trauern mit unseren Nachbarn.

Ich realisiere gerade mehr als jemals zuvor: Man ist nirgendwo sicher. Wer weiß, was morgen wo passiert? Solidarität5

Ist das alles schrecklich was in dieser Welt passiert und wie der Hass und die Gewalt immer mehr werden

KEINE Überzeugung auf dieser Welt – weder politisch, noch religiös, noch persönlich – kann das Töten von Menschen rechtfertigen. Soli2

Starre seit einer Stunde auf meinen Bildschirm, aktualisiere Twitter. Meine Gedanken sind überall und nirgends.

Ich finds gut, dass in ARD v „selbsternannten Islamischen Staat“ redet, um ihnen das eigene Narrativ a Sprecher f „Islam“ zu nehmen.

Terrorism will never defeat democracy. Frieden für .Solidarität6

Frankreichs Vorratsdatenspeicherung hat den Menschen in nicht geholfen.

Kein Gott in keiner Religion wird so eine Tat gutheißen oder belohnen. Im Leben nicht und auch nicht danach!

Unfassbare Bilder, schreckliche Taten, die uns sprachlos und traurig machen. Wir sind in Gedanken bei den Menschen in .

Jeder, der jetzt die Flüchtlingsdebatte in Verbindung mit bringt, entmündigt sich selbst und kotzt seine unendliche Dummheit raus!

MP zeigt sich tief bestürzt über die abscheulichen Anschläge in . Ich bin in Gedanken bei den Opfern u ihren Angehörigen.Solidarität7

Sowas passiert in anderen Ländern täglich. Muss man sich einfach nur mal vor Augen halten. Unfassbar. Traurig.

Ich muss dran denken ich sitze hier zu Hause und in diesem Moment kämpfen Menschen um ihr Leben ich bin echt zu tiefste erschüttert

Diese Welt geht unter…Das wir Menschen uns gegenseitig so was antun können…?! Unvorstellbar…

Gedanken die nicht schlafen lassen: Wie lange und gründlich es wohl geplant wurde. Und was alles in diesem Moment noch geplant wird.